Vorher – nachher: Tori Amos

Anfang der 90er war ich einigermaßen fasziniert von Tori Amos. Sie hatte einerseits etwas Feines, Fragiles, andererseits wirkte in ihren Clips und Auftritten auch etwas Entschiedenes. Die wusste genau, was sie da machte, und es war oft ein ganz klein bisschen anders. Schönheit, Entschlossenheit und eine Prise Exzentrik. Das fand ich spannend. Hilft natürlich nichts, wenn einem die Musik nicht gefällt, aber ich fand einige Songs richtig gut. Hier eine kleine Auswahl:

Cornflake girl

Silent all these years

China

Crucify

Von „Cornflake girl“ gibt es neben dieser US-Version auch ein Video für den europäischen Markt. Es kommt etwas künstlerischer daher. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Erst viele Jahre später las ich dann hier im Netz, welch furchtbares Ereignis Teil ihrer Biographie ist: Sie wurde vergewaltigt. Auf dieser Seite äußert sie sich dazu. Dort findet sich auch der Songtext von „Me and a gun„, ein Lied, in dem sie dieses Thema ebenfalls anspricht. Es besteht nur aus ihrem Gesang.

2011 ist Tori bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag und hat ihr jüngstes Album veröffentlicht, „Night of hunters“ – gibt’s auch als LP! :o) Jedes der 14 Lieder ist eine Interpretation eines klassischen Vorbildes. Bei dem folgenden „Nautical twilight“ bezieht sie sich auf das „Venezianische Gondellied“ von Mendelssohn. Laut wikipedia auch zu sehen: Toris Tochter.

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Über derclownfisch

https://clownfisch.wordpress.com/
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