Fredericks Goldman Jones, Nuit

„Nacht“
Text und Musik: Jean Jacques Goldman

(Goldman)
Die Nacht kleidet dich in meine Arme.
Leises Flüstern und der Klang von Seide.
Unbewegliche Eroberin,
Königin des Blutes der Stadt,
Ich habe vermutet, dass sie kommt – da ist sie.

Alles ist nur noch Schatten, nichts lügt,
Die Zeit steht still und stirbt doch,
Alles Äußere fällt von uns ab.
Unser langes, so langes Schweigen,
Die Liebenden verlieren einander, wenn sie sich lieben.

Nur einen Atemzug von dir entfernt und doch einsam,
So nah und doch entgleitest du mir schon,
Meine intime Fremde.
Einander finden ist auch: sich voneinander lösen,
Wem sagt man so etwas?
Schlaf.

(Carole Fredericks)
Wenn die Dämmerung den neuen Tag erhellt,
Verschwinden die Träume, die ich einst hatte.
All diese ungesagten Worte,
Meine kühnsten Träume sind zerbrochen.
So hatte das nicht enden sollen.

(beide abwechselnd)
Sollte ich gehen? Warum sollte ich bleiben?
Nur einen Atemzug von dir entfernt und doch einsam.
Einfach das Gestern hinter mich lassen.
So nah und doch entgleitest du mir schon.
Bin ich frei oder verlassen?
Meine intime Fremde.
Wurde ich betrogen oder wachgerüttelt?
Einander finden ist auch: sich voneinander lösen.
Ist das überhaupt noch von Bedeutung?

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Über derclownfisch

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