Die 10 bescheuertsten Textstellen bei Falco

(aus dem alten Blog)

10. Can’t you see I’m down on my knees?
But I’ll tell you something: Wenn net, dann net !
(Emotional, 1986)

9. Viel mehr schien sich die von der Strapaze des Tages gequälte Luft zu überlegen,
welchem der beiden Männer sie wohl zuerst die Kehle zudrücken sollte.
Der eine Mann war Bill A. Hemingway, seine Freunde nannten ihn „Philosopher“,
der andere Mann war ich !
(Crime time, 1986)

8. Auf eine Art und Weise ist das Spiel der Kinder weise,
wenn sie die Politik des Schwebens zelebrieren
und die Fussbank zum Aeroplan wird,
nur weil auf Wolke sieben kein Platz zu kriegen war.
(Satellite to satellite, 1988)

7. Ich weiß, dass die Frau die mich erträgt noch nicht geboren ist.
Aber ich bitte dich, komm‘ zur Welt !
(Emotional, 1986)

6. Du hast Dich verändert,
wir haben uns verändert.
Das Leben ist Veränderung.
(Coming home, 1986)

5. Es war wenig außergewöhnliches an Hemingway,
wenn man von seinen Händen absehen konnte:
Seine Hände beschrieben in ihrer Bewegung einen Nachtfalter,
dem der Tag schon viel zu lange schien.
(Crime time, 1986)

4. Ich möchte einen seh’n,
der dann noch lachen kann,
sobald es in der Hose brennt.
Ja, ja, check it out.
(Maschine brennt, 1982)

3. Der Argonaut im Kosmokrator kennt Horizonte nicht.
Er fliegt und fliegt,
er fliegt ins weiße Licht.
(Les nouveaux riches, 1986)

2. Dein Lippenstift ist verwischt.
Du hast ihn gekauft und
und ich habe es gesehen !
(Jeanny, 1985)

1. Und wir alle sind uns darin einig,
dass das Spiel der Kinder mit der Imagination so dicht ist,
so dicht,
dass man nicht mehr hineinsehen kann,
so dicht,
dass es fast Dichtung ist.
(Satellite to satellite, 1988)

(Und ich hab das damals alles so gemocht…)

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Über derclownfisch

https://clownfisch.wordpress.com/
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5 Antworten zu Die 10 bescheuertsten Textstellen bei Falco

  1. BOWMORE Darkest schreibt:

    Wir müssen nicht immer über die teilweise doofen Schlagertexte die Nase rümpfen. Viele Liedtexte hören sich so an, als würde man aus einem langen Text einige Passagen, meistens kleine Drei- oder Vierzeiler, herausnehmen und fertig ist die wundersame Lyrik.

  2. yuppidu schreibt:

    Und jetzt magst du dich nicht mehr, weil du das gemocht hast? Finde ich übertrieben … ;-)

  3. yuppidu schreibt:

    Wenn wir alles , was uns damals vom Hocker gerissen hat, analysieren würden … Himmel noch mal, da verstünde man die Welt nicht mehr! Es ist schlicht und ergreifend genial, wenn man mit diesen Zeilen die Hitparaden stürmen und die Herzen erobern kann, also muss etwas dran gewesen sein. Schade nur, dass wir es heute nicht mehr so richtig verstehen, das ist das wirklich Bescheuerte dran: Wir werden alt… ( wir nicht, eigentlich nur die anderen, denn Anwesende sind in so einem Fall immer ausgenommen ) ;-)

    • derclownfisch schreibt:

      Ich kann da auch gut mit leben. Was mich aber wirklich irritiert: Habe damals nicht registriert, wie hanebüchen z.B. der Text von „Satellite to staellite“ ist.
      „Emotional“ oder „Crime time“ war cool und ist es ja irgendwie heute auch noch.
      „Jeanny“ war und ist ein großer Song und unheimlich schlau gemacht. Nur Madonna konnte noch besser kontroverse Themen bedienen und daraus Profit schlagen.

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