Blogstöckchen: All about twitter.

Das so genannte „Blogstöckchen“ wurde mir zugeworfen von @RobertKlimossek. Vielen Dank dafür! Mit dem Blogstöckchen wandern einige Fragen, die sich mit dem Thema „Twitter und ich“ beschäftigen von Blogger zu Blogger. Man erhält die Aufforderung, die Fragen zu beantworten, und wirft das Stöckchen, also die Aufforderung, dann weiter. Voilà meine Antworten:

1. Wer bist du auf Twitter?

Ich selbst. Aber anonymisiert. Zunächst hatte ich das Twitter-Widget hier noch im Blog, ebenso wie den Hinweis auf meinen Twitter-Namen auf der Über-mich-Seite. Das hab ich mittlerweile entfernt. Mir gefällt inzwischen die Unterteilung meiner kommunikativen Netz-Tätigkeiten in öffentlich und privat: Auf Facebook kennt man mich, ich habe da den Klarnamen und bin für Schüler und Eltern lesbar. Im Blog taucht mein Name nicht auf, aber die fb-User können hier mitlesen. Und tun das ja auch. Das Blog ist im fb-Account verlinkt und gelegentlich poste ich dort auch mal den Link für einen Blog-Artikel.

In einer öffentlichen Einrichtung wie „Schule“ zu arbeiten und dann auch noch in einer pädagogischen Funktion, das bedeutet aber auch, dass gewisse Einschränkungen unerlässlich sind, wenn man unter dem Real-Namen kommuniziert: Ich kann bei Facebook nicht jeden Kommentar posten, nicht jeden Witz reißen. Man ist – aus Sicht der Gesellschaft, nicht unbedingt aus meiner – immer Lehrer, immer Vorbild, legt das nicht ab, wenn man durch die Haustür geht. Da schätze ich inzwischen an Twitter, mehr Freiheiten in meinen Äußerungen zu haben.

2. Nutzt du Twitter vorwiegend privat oder beruflich?

Die Antwort steht natürlich schon oben. Aber ergänzend: Es gibt auf Twitter auch eine Kommunikation mit Kollegen. Zusammen mit dem Lesen von Lehrer- und Referendar-Blogs entstehen so schon auch manchmal Impulse für mein Berufsleben.

3. Wieviel Zeit pro Woche nimmst du dir für Twitter?

Im Moment sehr viel. Und ich frage mich, ob das noch der Reiz der Neuheit ist oder ob ich mir so langsam Gedanken machen muss, die Zeiteinteilung meiner Freizeit zu überdenken…

4. Auf wel­chen Social-Media-Kanälen bist Du aktiv?

Twitter und Facebook.

5. Wel­che Posi­tion nimmt Twit­ter für Deine Kom­mu­ni­ka­tion in all Dei­nen Social Media-Kanälen ein?

Twitter hat Facebook als Schwerpunkt wohl gerade abgelöst.

6. Orga­ni­sierst Du Tweet-ups bzw. nimmst Du daran teil?

Weder noch. (Ein „Tweet-up“ ist ein Treffen unter Twitterern.)

7. Wofür ver­wen­dest Du Twit­ter vorwiegend?

Ich bin bei Twitter, weil ich kommunizieren möchte. Außerdem habe ich das Kommentieren bestimmter TV-Sendungen auf Twitter als großen Spaß für mich entdeckt. Schon mehr als einmal habe ich eine Sendung nur eingeschaltet, um auf Twitter mitkommentieren (Synonym: mitlästern) zu können, Germany’s next top model z.B.

Die gängige Vorstellung, Twitter sei vor allem ein geeignetes Medium, um den Promis näher zu sein, deren Tweets zu lesen, trifft auf mich fast gar nicht zu. Obwohl es zugegebenermaßen schmeichelt, wenn bsw. ein Jan-Josef Liefers meinen Tweet „retweetet“ (republiziert).

8. Wel­che Gesamt­note von 1 – 6 wür­dest Du Twit­ter geben und wieso?

Ich mag es sehr, auf die 140 Zeichen angewiesen zu sein. Jeder Lehrer sollte da ein Training bekommen. ^^ Mir gefällt auch die Schnelligkeit, mit der Neuigkeiten in Twitter zirkulieren. Das geht hier noch zügiger als bei Facebook. Außerdem sind viele Äußerungen bei Twitter originell, einfallsreich. Derartige Tweets werden populär, kreisen oder werden natürlich auch kopiert.

Nicht so angenehm: Twitter ist auch das Schlachtfeld der Eitelkeiten. Man will berühmt werden, sich selbst inszenieren. Sowas begegnet mir bei Twitter häufiger als bei Facebook. Die Funktion der direkten nicht-öffentlichen Kommunikation mit nur einem Nutzer (fb = Nachricht, tw = Direktnachricht) scheint sehr umständlich zu sein. Ich muss die Seite neu laden, um zu sehen, ob eine Antwort gekommen ist oder warten, bis eine entsprechende Nachricht auf meinen E-Mail-Account bekomme. (Oder gibt’s da einen Tipp, den ich nicht kenne?). Note: Zwei.

9. Wel­che Tools nutzt Du mit wel­cher Hard­ware für Deine Akti­vi­tä­ten auf Twitter?

Ich verstehe die Frage nicht. :o) Oder so: Ich nutze Twitter ausschließlich am PC und da ergänzend nur Favstar.

Das „Blogstöckchen“ werfe ich weiter an: Frl. Rot, an Jezabelle und an KarmaKamilia, damit die vielleicht mal ihren Blog reanimiert.
Übrigens hab ich nicht geprüft, ob ihr das nicht schon längst mal beantwortet habt. Wen dem so ist: Sorry dafür. Und mir ist auch klar, dass es mit diesem Stöckchen ist wie mit dem Brautstrauß: Manchmal fliegt er jemanden auf den Bauch und fällt dann zu Boden, weil die Person ihn einfach nicht fangen will… :o)

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Über derclownfisch

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9 Antworten zu Blogstöckchen: All about twitter.

  1. yuppidu schreibt:

    Kein Twitter, kein Facebook: Werde ich überleben? ;-)

    • derclownfisch schreibt:

      Ich stelle da eine sehr posirive Prognose. ;o)

      • yuppidu schreibt:

        Danke, eine Sorge weniger! Facebook hatte mich mal kurz und vermutlich haben die meine DAten noch immer nicht gelöscht, aber das ist mir zu nervig. Mein Facebook ist grade mal fünf Minuten entfernt, da wird mir Auge in Auge ein Bierchen von einem sympathischen Gesicht serviert … ;-)

      • derclownfisch schreibt:

        Nichts gegen einzuwenden. Ich mag allerdings auch die Distanz, die einem die sozialen Netzwerke beim Kontakt mit anderen ermöglichen.

      • yuppidu schreibt:

        Dafür habe ich WordPress und mein Telefon … ;-)

  2. kurzundknapp schreibt:

    Interessant, wie du die Rollenverteilung beschreibst. Das geht mir genauso, daher habe ich für zu provokante Aussagen noch einen Zweitaccount. Bis vor Kurzem war auch unklar, wer sich hinter mir (@kurzundknapp) verbirgt. Seit aber mein Blog immer mehr wächst und dieser mit meinem Google Account verbunden ist, ist die Trennung aufgehoben. Ich bin zwar keine Lehrerin, aber auch in meiner Position muss ich im Zweifelsfall abwägen, ob ich mein Standardaccount nutze oder den Zweitaccount.

    Und auch mir macht es wahnsinnigen Spaß, Fernsehsendungen via Twitter zu begleiten. Schon so manches Mal musste ich lauthals loslachen. Es sind so unglaublich gute Wortakrobaten unterwegs, den Spaß möchte ich nicht missen.

  3. Pingback: All about Twitter- Das Blogstöckchen (schon wieder) | Frl. Rot

  4. unnamed schreibt:

    Wow ! super!

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