The man who loved to see you smile

Die meisten von uns haben ihre Musik, die sie an ihre erste Liebe erinnert. Ich habe auch ein Erinnerungslied für die Zeit, als es zum ersten Mal komplizierter wurde: Elton John’s „Tonight“. Das epische Stück Musik stammt aus den 70ern, von dem Album, das heute gern als Elton’s bestes gehandelt wird: „Blue moves„. Ich allerdings hörte „Tonight“ zum ersten Mal, als ich in den 80ern ein Live-Album von Elton in die Hand bekam: „Live in Australia„. Das ging in den ersten Jahren gar nicht so an mich ran, erst als ein Freund immer wieder hemmungslos davon schwärmte, hörte ich genauer hin. Heute halte ich es für eins der 10 besten Live-Alben, die ich kenne. Sehr zu empfehlen.

Die folgende youtube-Version ist jüngeren Datums und eine Kombination mit einem weiteren, instrumentalen Song von Elton. Sehr gelungen. „Tonight“ beginnt etwa bei 4:18 Min., und wer sich fragt, wann denn auch mal gesungen wird: Erst so ab Minute 7… :o)

Tonight
Do we have to fight again?
Tonight
I just wanna go to sleep
Turn off the light
But you wanna carry grudges
Nine times out of ten
I see the storm approaching
Long before the rain stops falling

Tonight
Does it have to be the old thing?
Tonight
It’s late, too late
To chase the rainbows that you’re after
I’d like to find a compromise
And place it in your hands
My eyes are blind my ears can’t hear
And I cannot find the time

Tonight
Just let the curtains close in silence
Tonight
Why not approach with less defiance
The man who loved to see you smile
Who’d love to see you smile tonight

Tonight
Just let the curtains close in silence
Tonight
Why not approach with less defiance
The man who loved to see you smile
The man who loved to see you smile
Who’d love to see you smile tonight

Anfang der 90er wurde dann auch eine Tribute-CD für Elton John und seinen Texter Bernie Taupin veröffentlicht. Sie hieß „Two rooms„. George Michael sang auf diesem Album seine (recht ähnliche) Version von „Tonight“. Der entscheidende Unterschied ist die Stimme: George Michael ist zu klagend, etwas zu übertrieben.

Ebenfalls auf „Two rooms“: Sinead O’Connor’s Version von „Sacrifice“. Sensationell. Wie kann man nur so viel Emotion und Seele in einen Song legen…

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Über derclownfisch

https://clownfisch.wordpress.com/
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12 Antworten zu The man who loved to see you smile

  1. giftigeblonde schreibt:

    Mein Favorit ist Elton John! So ein toller Song.

    • derclownfisch schreibt:

      Manchmal ist er ein bisschen zu weichgespült und in den letzten Jahren ging wohl auch ein bisschen die Kreativität flöten. Aber er hat auch ein paar ganz große Klassiker im Programm. (Tonight, Daniel, Philadelphia freedom…)

      • giftigeblonde schreibt:

        Ja da magst du recht haben, ich mag seine Klassiker ja auch am liebsten, er war diese Woche eh in Wien zu einem Konzert, wir waren aber nicht da.
        Kreativität kann schon mal flöten gehen, wenn man jahrzehntelang gute Musik machen möchte.

  2. kurzundknapp schreibt:

    wunderschöne Lieder, wunderbar interpretiert – auch wenn George Michael nicht gerade mein Fall ist. Mein Lied von „damals“ ist „Love hurts“ von Nazareth. Der erste Engtanz im Klassenraum :-)

  3. BOWMORE Darkest schreibt:

    Elton John entsprach in meinen jungen Jahren nicht meinen Vorstellungen von einer Band. ich wollte Drums, Bass und ein paar Gitarren hören. Da konnten auch die intelligenten Texte nichts ausrichten.
    Es braucht halt alles Zeit.
    C.H.

    • derclownfisch schreibt:

      Ich glaube, Eltons Ansehen schmolz in den 80ern auch ein wenig dahin. Von Pinball wizard und Bennie and the Jets zu Nikita und trallala – das mochte dann nicht mehr jeder.

  4. RebRob schreibt:

    Sinead O’Connor ist und bleibt aber auch der Wahnsinn :)

  5. Verflixt, diesen Ohrwurm „Sacrifice“ werde ich nun seit Tagen nicht mehr los….einen wirklich nachhaltigeb post hast du hier fabriziert.
    Weiß nicht, ob ein Merci angebracht ist….;-)

    Schöner Song, wenn er nur nicht so kleben würde!
    Besonders in der obigen Version.
    Dafür dann doch : merci.

    • derclownfisch schreibt:

      Es ging und geht mir genauso. Mir kann es passieren, dass ich irgendwann urplötzlich dieses „I gave my heart“ leise vor mich hinsinge (was es im Original ja nicht gibt).

      • Ja, mich erwischt es auch immer ganz unvermittelt. Hab jetzt diverse Varianten durch…und selbst mein Cello musste schon dran glauben- passt aber sehr gut.
        Worin der Zauber bloss besteht? Melodie, Text, Kombi von beidem? Wie auch immer: das Lied berührt und bleibt

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