Die 10 besten Songs von A-ha.

2010 sollte es vorbei sein. Ernsthaft. Keine Tour mehr, kein Studioalbum, kein A-ha. 5 Jahre später sieht alles anders aus. Das neue Album erscheint und im Jahr darauf touren A-ha auch wieder in Deutschland. Also auch hier ein Rücktritt vom Rücktritt. Und ich weiß nicht, ob die Freude über neue Songs überwiegt oder mich das ständige „Jetzt-und-dann-nie-wieder-Gefasel“, um den Umsatz zu steigern, nur noch nervt.
Naja. Hier jedenfalls meine Favoriten der Norweger.

10 Under the make up

Im Juli 2015 online veröffentlicht. Die erste Single aus dem kurz darauf erscheinenden 10. Studioalbum „Cast in steel“

9 Butterfly, butterfly

25 Jahre nach Take on me veröffentlichten A-ha ein Best-Of-Album und diese Single. Und das sollte es dann auch gewesen sein mit der Band, was man dem Text ein wenig anhört.

8 Crying in the rain

Das Original, 1962 von den damals so erfolgreichen Everly Brothers eingespielt und geschrieben u.a. von Carole King, hier in der A-ha-Version.

7 I’ve been losing you

War die erste Single ihres 2. Albums „Scoundrel days“, das ich für das beste halte. Nicht ganz so bekannt, der Song, nicht ganz so erfolgreich. Zu Unrecht, wie ich finde.

6 Summer moved on

Comeback-Video 2000, nachdem der Erfolg in den 90ern doch merklich nachgelassen hatte…

5 Hunting high and low

Titeltrack des ersten Albums. Tolles Lied und ein in seiner Schönheit leider etwas vergessenes Video. Immer wieder ein Hingucker.

4 Take on me

Die These, ohne das brillante Video wäre der Song nie ein Hit geworden, weil er eigentlich nichts Besonderes sei, stimmt nur halb. Der. Song. Ist. Gut. Der Clip aber für die Ewigkeit.

3 Stay on these roads

Hier nochmal die Performance bei der Gedenkfeier zu der Amok-Attacke in Norwegen im August 2011

2 Manhattan skyline

Veröffentlicht im Frühjahr 1987. Einer der melancholischen Songs, bei dem der zornige Ton im Refrain heraussticht.

1 Lifelines

Aus dem Jahr 2002. Mehr Atmosphäre in einem Clip geht kaum. Und ihr Ohrwurm Nr. 1 bei mir…

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Du weißt, du bist Lehrer,…

…wenn du überlegst, ob du mit deinen Schülerinnen irgendwann Schierlieder einstudierst.

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(Anmerkung: Die Frage, ob Fehler von Schülern nicht eigentlich die Fehler ihrer Lehrer sind, ist mir durchaus bewusst…)

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Du weißt, du bist Lehrer,…

…wenn deine Schüler sich für Darth Vader halten, aber das Wort „gesamt“ nicht richtig schreiben können. :-)

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(Hintergrund: Es handelt sich um das Wahlplakat einer Schülerpartei im Rahmen des Simulationsprojekts „Schule als Staat“.)

(Anmerkung: Und ja, Lehrer machen auch solche Fehler… :-) )

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Love my selfie

Als vor anderthalb Jahren Schülerinnen der 11. Klasse in Bezug auf ein Unterrichtsthema erklärten, wahre Liebe gebe es sowieso nicht mehr, ist das bei mir hängengeblieben. Vielleicht mit sarkastischen Unterton, aber eben doch als ernsthafte Überzeugung kam das bei mir an. Entwickeln wir uns zu einer Gesellschaft, in der vermehrt Jugendliche so denken? Die, unter denen sich doch immer besonders viele Idealisten des Themas „Liebe“ befanden? Was führt zu einer solchen eventuellen Entwicklung? Und verbreitet sich dieses Denken erst recht unter den Erwachsenen?

Bis jetzt habe ich mir zwei Erklärungen zurechtgelegt. Grund Nr. 1 ist in meinen Augen die Me-first-Gesellschaft. Geprägt von den gängigen Botschaften à la „Yolo“, „Lebe dein Leben“ etc. trifft man Entscheidungen, die in erster Linie das Ego befriedigen. Nach der Schule geht man ins Ausland; führt man eine Beziehung, muss die das aushalten. Mein bleibt ja auch von Neuseeland aus über das Netz in regem Kontakt. Später verlangt nicht nur die Jobsuche Mobilität, sondern auch der Status. Die Metropolen der Welt sind beliebter denn je und verleihen der eigenen, vielleicht noch unsicheren Persönlichkeit eine Hipster-Aura. „Also ich gehe im Sommer erstmal als Trainee nach New York, mein Süßer ist ja mittlerweile in London eingesetzt.“ Und Kinder? In Deutschland wird das Kinderkriegen laut Statistik gerne hinten angestellt. Oder darauf verzichtet. Oder das Gegenteil: Das Kind wird zum primären Vervollkommnungsprojekt der eigenen Person. Die Liebe, die als Konzept ganz wesentlich darauf basiert, nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben, kann da vielleicht zur Einschränkung werden. Und zum Risiko. Und gute Vorbilder findet man mit 20 auch nicht mehr besonders oft. Desillusionierung ist gängig.

Der zweite Grund: die sozialen Netzwerke. Sie können ein Gewinn für die Partnerschaft, die Liebe sein. Sie können da Nähe herstellen, wo man sie sonst nicht hätte. Aber sie bedeuten auch Risiken, Belastung, ein ständiges Auf-die-Probe-stellen der eigenen Beziehung. Denn facebook und Co. sind auch ein 24h-Laufsteg, auf dem man die beste Version von sich präsentiert und dafür Lob, Anerkennung, Likes, Herzchen, Komplimente und manchmal auch mehr haben will. Wer’s im Kopf hat, kehrt die eloquente, originelle Seite von sich hervor. Wer’s anders mag, gibt sich einfühlsam und tiefgründig. Gerade Jugendliche versuchen aber auch, die Optikkarte zu spielen. „Cool und sexy“ regieren dabei – auch bei Erwachsenen – vor „süß und nett“: Das ist mein Gesicht aus nächster Nähe, das meine Lippen. Hier meine bloßen Schultern. Hier bade ich gerade und hier räkele ich mich auf meinem Bett. Ich beim Training. Mein Körper, sorry, zwecks optischer Optimierung leicht gephotoshopped. Bei anonymen Accounts und/oder im vermeintlich geschützten privaten Kommunikationsbereich der Direktnachrichten fallen letzte Hemmungen. Bei 12/13jährigen ebenso wie bei Mutti und Vati. Und die erwünschten Reaktionen sind im world wide web immer zu bekommen.

Wer da eine Partnerschaft führen will, braucht Vertrauen. In großen Mengen. Und nicht nur einmal am Anfang, so als Basis, sondern immer wieder. Nach jedem Streit, an jedem langweiligen Abend. Die Alternative – man schützt sich: Gibt nicht mehr so viel preis, öffnet sich nur teilweise. Liebt nur ein bisschen, ohne zu großes Risiko. Damit einen die Enttäuschung nicht irgendwann mal wieder umhaut.
Oder gar nicht mehr.

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„Immer weiter!“

Das Blog hier ist in Tiefschlaf verfallen. Dies ist der erste Eintrag für 2015. Man kennt das: Leises Bedauern, dass man sich um etwas nicht mehr kümmert, es hatte doch eigentlich immer Spaß gemacht?! Aber plötzlich konnte man sich nicht mehr aufraffen, anderes war wichtiger usw.
Ich will nicht zu sehr in Tatenlosigkeit verfallen, nur weil manchmal etwas lähmt. Also dieses Wochenende der feste Vorsatz, hier mal etwas Wiederbelebung zu schaffen.
Es geht weiter.
Hoffe ich.

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Will man zuviel?

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Am 5. November 2014 sah ich Udo Jürgens in der Lanxessarena in Köln. Wir waren beeindruckt: Ein kraftvoller, vitaler 80-Jähriger bietet ein knapp dreistündiges Konzert (inkl. Pause), trifft jeden Ton und irrt sich nur zweimal bei den Songtexten. Wie schafft der das? Der ist doch Abend für Abend über dem Limit?! Der wird doch nicht eines Tages umkippen?!

Rund 6 Wochen später die Todesnachricht…

Udo hat mich seit Lebensbeginn begleitet. Meine Eltern besaßen das legendäre, schwarze „Udo ’70 live“-Doppelalbum. Wenige Jahre später erschien die LP mit dem „Griechischen Wein“ und dem „Ehrenwerten Haus“. Das Poster darin, auf dem Udo vor unzähligen Nationalflaggen stand, hing in meinem Zimmer. 1978 sang ich Udo zu Opas 66. Geburtstag vor. Der Song dürfte klar sein. War auch an einem 5. November. In den 80ern verlor ich ihn aus den Augen – Udo war keiner, mit dessen Musik man erwachsen werden wollte. Ende der 90er kam er als Partykönig zurück: Ich war noch niemals in New York. Und blieb. Mit zwei Konzertbesuchen vor etwa 10 Jahren und eben neulich. Ein Wegbegleiter.

Hier ein Song von ihm, „Ich weiß, was ich will“. Die Version, die Udos Kollegen ihm zu Ehren beim Echo 2015 sangen. Weil es einer der besten Schlagertexte ist, die ich kenne. Und weil er irgendwie zu einem Jahreswechsel und seinen Vorsätzen passen kann..
Alles Gute für 2015.

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Spaziergang durch Mehlem

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Spaziergang durch Rhöndorf

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Waldfriedhof

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Das Grab des „Alten“

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