1981 – 1992

1992

Stephan Eicher – Hemmige

Mehr zu Stephan Eicher beim Jahr 2013.

Richard Marx – Hazard

Irgendwo hab ich gelesen, dass ihm erst seine Frau sagen musste, was für einen Hit er da geschrieben hatte. Nette kleine Geschichte im Clip. Erinnert mich immer ein kleines bisschen an „The river“ von Springsteen.

1991

Amy Grant – Baby baby

Amy Grants Charisma fand (finde) ich – nicht nur in diesem Clip – umwerfend. War zudem ein echter Sommerhit.

R.E.M. – Losing my religion

Der Sound der Studentenzeit. Konsensmusik, damit tat man niemandem weh. Und Projektionsfläche für damalige Unzufriedenheit.

1990

Nick Kamen – I promised myself

Auch so ein Lied, das einen wieder aufs Gleis setzt und mitnimmt. Nick wurde in der Werbung berühmt, Levi’s. Da warf er im Waschsalon die Jeans, die er trug, in die Maschine. (Levi’s Werbung lieferte zu der Zeit so manchen Charterfolg…) Dann bekam er von Madonna den Song „Each time you break my heart„, wurde ’87 bei uns ein Hit. Ein gefälliger kleiner Popsong war das. Madonna hatte den Song für ihr Album verworfen, ihre Demo-Version ist aber inzwischen im Netz zu finden. ’90 kam Nick dann mit diesem Song hier um die Ecke, eine echte Überraschung, fand ich. Das wars dann aber doch für ihn, ein Two-Hit-Wonder quasi.

Edo Zanki – Uns bleibt die Nacht

Unverzeihlich, dass Edo Zanki in den letzten 30 Jahren in der deutschen Musikszene doch so sehr in der zweiten Reihe geblieben ist. Große Balladen wie diese hier oder ein fantastisches Album namens „Ich muss verrückt sein“ aus dem Jahre 1992 sind kleine Meilensteine. Herbert Grönemmeyer hat er produziert, mit Naidoo, Thomas D. und vielen anderen zusammengearbeitet. Der Song hier kann leicht als Schlager missverstanden werden. Für mich ist es mehr ein Popsong von Deutschlands Nr.1-Soulsänger.

1989

Wet Wet Wet – Sweet surrender

Die Schotten waren große Newcomer 1987. Sehr gut arrangierte und gesungene up-tempo Pop-Songs wie „Wishing I was lucky“ oder „Sweet little mystery“. Noch besser waren sie für mich bei ihren Balladen, „Angel eyes“ und „Temptation“ vom ersten Album beispielsweise. Oder eben das hier. Ihren größten Erfolg hatten sie ’94, leider nicht mit einer Eigenkomposition, sondern mit dem Remake von „Love is all around“, das sie zum Soundtrack des Films „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ beisteuerten. 15 Wochen Nr. 1 in good old Britain.

1988

The Adventures – Broken land

Diese britische Pop-Band mit einem kleinem Hang zur Theatralik hatte in den ’80ern und Anfang der ’90er bescheidene kleine Erfolge, „Send my heart“ war in Deutschland noch einigermaßen bekannt. Schade, da war mehr drin, nicht nur diese Edel-Ballade.

A-ha – Stay on these roads

Nochmal A-ha, diesmal ein Titel aus ihren ersten Jahren. Der Clip ist aber neueren Datums und besonders: Es ist der Auftritt der Band anlässlich der Gedenkfeier zum Oslo-/Utöya-Amoklauf im Sommer 2011. Bewegend.

1987

Crowded House – Don’t dream it’s over

1987 war für mich gleichermaßen ein sehr schönes wie auch ein sehr schwieriges Jahr. Dieser Song hier, er kam im Sommer aus Australien zu uns, weckt in mir die Emotionen zu beiden Geschichten. Der Clip ist besonders: Es ist der Abschluss der „Farewell-Tour“ 1996 in Sydney, die Band zeigt glaubhaft, dass er für sie das Ende der Band bedeuten soll, und auch den 100 000 Fans hört und sieht man das an, finde ich. Ging übrigens dann doch weiter für die Band, der Selbstmord des Schlagzeugers 2005 brachte die Gruppe wieder zusammen. (Wie viele Abschiedstourneen hat Tina Turner eigentlich inzwischen gemacht?) Und da war nicht nur dieser Song. Die Alben „Woodface“ und „Together alone“ sind absolut erstklassig!

1986

Cutting Crew – (I just) Died in your arms

Auch für diese Jungs gilt: Da war mehr als nur dieser berühmteste Song von ihnen. „One for the mocking bird“, „Any colour“ und „The scattering“ – alles sehr hörenswert. Aber die Zeichen der Zeit: Wenn man die Worte „cutting crew“ heute googelt, bekommt man statt eines Links zu diesem Lied erstmal jede Menge (deutsche!) Friseursalons…

1985

Marillion – Kayleigh

Kein Lied hat vermutlich mehr Spuren in meinem Leben, meinem CD-Regal und meinem Portemonnaie verursacht und hinterlassen als dieses hier. Ich weiß noch, dass ich die Single in Koblenz gekauft habe, als ich mit meiner 10b damals auf Klassenfahrt war. Eine Hymne.

Simple Minds – Don’t you

Auch eine Hymne. Filmmusik der Simple Minds für den Klassiker „Breakfast Club“ (ein paar Szenen daraus sieht man im Clip), den ich mit Begeisterung 2005 im Schultheater umgesetzt habe. :o) Die Klänge von „Don’t you“ durften in der Aufführung natürlich nicht fehlen!

1984

Propaganda – Dr. Mabuse

Im Sommer ’84 konnte man darüber stolpern, dass eine deutsche Band aus Düsseldorf plötzlich in Großbritannien Furore machte. Und das Tolle daran war, die Nummer klang so international, so modern, so professionell, das sah gar nicht nach Deutschland aus! (War letztlich auch kein Zufall, denn die Produzenten waren die damals angesagtesten überhaupt, und Engländer…) Zuvor war Nena in England eingeschlagen, schaffte da mit „99 Red balloons“ sogar Platz 1, aber es ließ sich nicht verleugnen, dass das ein sehr deutscher Akzent war und schwierig war auch, dass man plötzlich im Ausland wegen Nenas Achselhaaren zur Rede gestellt wurde. Propaganda war brilliant, es folgten noch „P-Machinery“ und „Duel“ und ein kleiner Nachschlag 1990. Mabuse bleibt aber eine der Perlen der ’80er (und Claudia Brücken auch eine optische Ikone dieser Zeit)… :o)

Pat Benatar – Love is a battlefield

Dieses Lied begleitete mich bestimmt ein halbes Jahr quasi täglich. Das Rezept, Melancholie eben nicht in eine Ballade sondern etwas schnelleres zu verpacken, wirkt bei mir seit jeher. Ein Klassiker, und nicht so verbraucht wie „Summer of ’69“.

1983

Michael Jackson – Beat it

Ich fand ihn großartig, zu „Thriller“-Zeiten. „Billie Jean“ war schon gut, aber „Beat it“ überzeugte mich restlos. Das kongeniale Video zu „Say say say“ mit Paul McCartney fand ich viel besser als den „Thriller“-Clip. Mein nachlassendes Interesse an ihm korrelierte dann mit seinem zunehmenden Ausbleichen. Im Übrigen war die Zeit von „Beat it“ auch meine Zeit des pubertären Aufbruchs! Schluss mit dem Fußballspielen im Pausenhof, wo waren die Mädchen?! :o)

1982

Bob Seger & The Silver Bullet Band – Roll me away

Bob Seger kannte ich in den 80ern zwar, hab ihn aber erst sehr viel später für mich entdeckt. Against the wind, Still the same, We’ve got tonight, Turn the page… der Mann hat schon einige Goldstücke in seinem Repertoire. Und sollte ich irgendwann nochmal mit dem PKW durch die USA fahren, gibt es keinen besseren Song als diesen.

1981

Queen & David Bowie – Under pressure

Das Hauptproblem der Pop-Musik ist: der Abnutzungseffekt. Irgendwann kann man auch die guten Sachen nicht mehr hören, auch wenn sie nicht so simpel gestrickt sind. Die Songs, wo das anders ist, konnte man vermutlich auf einem Commodore Amiga abspeichern. Da wäre dann „Under pressure“ dabei, ein echtes kleines Meisterwerk. (Nachtrag: Jetzt fällt mir ein, dass man da gar nix drauf speichern konnte, das lief ja alles per Diskette…)

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