1993 – 2004

2004

R.E.M. – Leaving New York

R.E.M. waren für mich lange gute Wegbegleiter, 20 Jahre lang. So richtig lernte ich sie mit „Losing my religion“ kennen. Viele Bands hätten so eine Nummer nicht mehr toppen können, aber für mich gab es auch danach immer wieder Alben und Songs, die (bei mir) ganz oben standen. So wie das hier.

Green Day – Wake me up when september ends

Nochmal ein Song, der untypisch für das ist, was die Band sonst so macht. (Das Lied beginnt bei 1:43, aber ein weiterer Dialog folgt noch…)

2003

Wolfsheim – Kein Zurück

Melancholisch-bitter, düster-resignativ… „Es gibt keinen Weg zurück“ ist dabei doch mehr flehendes Zweifeln. Gäbe es doch einen Weg zurück! Und trotz allem würde das ganze Lied kaum funktionieren, wenn nicht Heppner diese einmalige sonore, beinahe nasale Stimme hätte.

2002

Jean Jacques Goldman – Les choses

Der Clip mit dem Angriff der fliegenden Toaster… :o) Ab 1981 könnte ich vermutlich in jedem Jahr einen Song von Monsieur Ohrwurm platzieren, hier sollen es jetzt insgesamt 2 sein, beide aus seinem „Spätwerk“. Ich bedauere nur wenig so sehr wie die Tatsache, dass der Mann seit 2001 kein Studioalbum mehr gemacht hat. :o( Zweimal war Goldman auch bei uns top: Xavier Naidoos „Sie sieht mich nicht“ (1999, Platz 2 in D) stammt aus seiner Feder (und ist Naidoos bestverkaufte Single) genauso wie „Aicha“ der dänischen Hiphopper Outlandish aus 2003 (Platz 1 in D).

A-ha – Lifelines

Bei A-ha gibt’s schon so einiges, was in diese Liste passt. Dieser Song hier war kein übermäßig erfolgreicher, leider. Finde ihn extraklasse, ebenso wie die Bilder im Clip.

2001

Roxette – The centre of the heart

Roxette hatten es mir in den ’90ern ja ganz schön abgewöhnt, sie noch gut zu finden. Dann kam kurz vor dem Karriereknick und Marie Fredrikssons Krebserkrankung das hier heraus und ich war versöhnt und hatte den ganzen Müll vorher verziehen…

Garou & Celine Dion – Sous le vent

Schön und gut genug, um es auch mal in einem selbstgebastelten Schulmusical verwendet zu haben.

2000

Santana & Rob Thomas – Smooth

Das ist der Soundtrack meiner Referendarszeit. Selten in so kurzer Zeit so viele gute Leute kennen gelernt. (Hey, Referendariat, wegen dir hätte ich fast doch noch angefangen zu rauchen! Du konntest einem ganz schön auf die Nerven gehen!)

1999

Vonda Shepard – Searchin‘ my soul

1999 startete Vox in Deutschland zum zweiten Mal die TV-Serie „Ally McBeal“, ein erster Versuch war 1998 nach 12 Folgen abgebrochen worden. Diese Serie war ziemlich erfolgreich und einflussreich, bewirkte bsw. Sachbuchliteratur namens „Generation Ally„, war gespickt mit Gastauftritten zahlloser Stars (Sting, Bruce Willis, Mariah Carey, Jon Bon Jovi…) setzte sehr auf Musik und skurrilem Humor und bediente dabei klassische Erzählplots wie den von der Liebe des Lebens. Ally Mc Beal gefiel mir gut genug, um 2004 daraus ein kleines Musical für das Schultheater zu machen. Außergewöhnlich auch der Titelsong, den Shepard allerdings einige Jahre in der Schublade liegen hatte, ohne ihn an den Mann bzw. die Frau zu bekommen.

1998

Jean Jacques Goldman – On ira

Goldman mein Nummer-1-Künstler? Ohne Frage. Und das hier für mich der perfekte, beste Song überhaupt? Ich glaube ja.

1997

Skunk Anansie – Hedonism

1996

Savage Garden – To the moon and back

Sehr gut produzierte Popmusik, sehr melodiös… davon hatten diese Jungs einiges im Köcher, z.B. „Affirmation“.

1995

Mike & The Mechanics – Over my shoulder

Mit Mitte 20 schon nostalgische Anfälle zu haben, wirkt auf ältere etwas seltsam, das ist mir inzwischen klar. Schuld daran, dass es trotzdem gelegentlich so war, sind Songs wie dieser hier…

The Cranberries – Ode to my family

…oder dieser.

1994

The Cranberries – Linger

Dolores O’Riordan, die Frontfrau der Band, gehört zu den Sängern, die ihre Stimme immer wieder quasi auch als Instrument benutzen. Sie zieht ihren Text gerne mal über viele Töne, hat viele Lautworte (hier z.B. ab Minute 3:50)… Das muss man mögen. Ich tu’s.

1993

Extrabreit & Hildegard Knef – Für mich soll’s rote Rosen regnen

Sollte ich mein Studium tatsächlich nicht in der schnellstmöglichen Zeit absolviert haben (darüber sind die Ansichten geteilt), dann war natürlich nicht ich Schuld, sondern z.B. Extrabreit, die mit diesem Lied hier so manche Party in der Zeit erst richtig in Fahrt brachten. Extrabreit haben wir übrigens auch das kongeniale „Polizisten“ (1981) zu verdanken, mit dem die Hagener die Messlatte für die damals beginnende „Neue Deutsche Welle“ ganz schön hochgelegt hatten…

Patricia Kaas – Il me dit que je suis belle

Größter Charterfolg für la Kaas, stärkster Ohrwurm, freizügigster Clip. Hinter dem Namen des Autors, Sam Brewski, versteckt sich Monsieur Goldman.

Eine Antwort zu 1993 – 2004

  1. xy schreibt:

    ‚mit (mitte) 20 schon nostalgische anfälle zu haben, wirkt auf ältere etwas seltsam, das ist mir inzwischen klar.‘
    weise worte, weise worte…:D

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