2005 – …

2016

Barry Gibb, In the now

Eine Stimme, von der ich nicht gedacht hatte, dass wir sie nochmal mit neuem Songs hören würden. Sehr viel Nostalgie, aber gleichzeitig ein wirklich guter Song und ein starkes Album, eines der besten Bee-Gees-Alben aus der Post-Disco-Ära…

Celine Dion, Encore un soir

Celine hat bei Jean-Jacques Goldman angerufen: „Du, ich mache wieder ein französisches Album. Kannst du mir was schreiben?“ Er: „Ich glaube, alles, was ich für dich schreiben konnte, hab ich bereits geschrieben.“ Sie: „Ich würde gerne noch ein Lied über René singen. Ein Abschiedslied. Und ich möchte nicht, dass irgendwer es schreibt. Es soll von dir sein.“ Er: „Ok.“

A-ha, Cast in steel

Inzwischen ist es A-has zweites großes Comeback nach 2000. Damals gab es vorher eine Periode mit wenig Erfolg. Vor ein paar Jahren haben sie dann gesagt, sie würden die Band auflösen. Hat, wie bei so manchen, nicht gestimmt. Bin trotzdem froh, dass sie zurück sind. Schon allein für diesen Song. Und sie sind halt Lebensbegleiter…

2015

Years & Years, Shine

Darf man in meinem Alter etwas gut finden, das im Videoclip wie ne Boygroup aussieht? Man darf. In nem gewissen Alter sollte man an gewisse Bedenken keine Zeit mehr verschwenden. Das hier: geht ins Ohr. Und zwar richtig.

Udo Jürgens & Stephanie Suhner, Immer wieder geht die Sonne auf (live)

Rund sechs Wochen vor seinem Tod im Dezember 2014 habe ich Udo live in Köln gesehen. Es war beeindruckend. Offen blieb nur die Frage, wie der damals 80jährige das alles schafft. Die Antwort darauf kam viel zu schnell.. Diese Aufnahme ist noch einige Wochen jünger. Udo beendete die Tour am 14. Dezember 2014 in Zürich. Dort holte er sich für diesen Klassiker, der im Ausland sicher als Chanson und Evergreen hochgeschätzt würde, in Deutschland aber wie so vieles auch auf dem Schlager-Wühltisch verschwindet, die Schweizer Jazzstimme Stefanie Suhner auf die Bühne. Ein wunderbares Duett. Udo starb 7 Tage später.

Johannes Oerding, Alles brennt

Norddeutschland, deine Ohrwürmer…

2014

Sia – Chandelier

Was für ein kraftvoller, ins Ohr gehender Song. Und hier auch eine völlig unproblematische Clip-Version.

Maître Gims – Zombie

Gims ist eine der Stimmen von Sexion d’Assaut, die ja in Deutschland mit Désolé auch sehr erfolgreich waren. Einige seiner Solonummern finde ich einfach umwerfend. J’me tire und Bella sind absolut empfehlenswert und das hier ist einfach überragend. Ohrwurm, klingt ein ganz kleines bisschen nach ’80er…

2013

Shy’m- Et si

Magische Melodie, melancholischer Text, und in diesem Clip noch schöner, weil so normal und gar nicht aufgebitched wie sonst manchmal… Alles in allem: Ihr großer Wurf. (Der Name auf dem Grabstein ist ihrer.)

Stephan Eicher – Le sourire

Meine erste große Stephan-Eicher-Zeit war Anfang der 90er, als er seine sehr erfolgreiche Phase hatte. Das Album „Engelberg“ mit dem Klassiker „Déjeuner en paix“ sollte jeder auch nur ansatzweise frankophile Mensch auf diesem Planeten in seiner Cloud (^^) haben. Wobei: Die Mischung aus englischen und französischen Songs sowie ein deutsches Lied und die schwyzerdütsche Perle „Hemmige“ geben dem Album noch die letzte Pointe. Der Nachfolger „Carcassonne“ – ebenfalls große Klasse. Vor ein paar Jahren hab ich ihn wiederentdeckt, „Eldorado“ heißt meine persönliche Comeback-CD. Und nun, zum Jahresbeginn 2013, kam „Le sourire“ zu mir. Wunderbares kleines Lied.

2012

Ultravox – Brilliant

Bestes Fundstück in 2012: Das Reunion-Album in Originalbesetzung. Die Stimme von Midge Ure gehört in meinen letzten 30 Jahren einfach unverzichtbar dazu, von „Vienna“, „Dancing with tears in my eyes“ oder „If I was“ muss man da gar nicht reden. Bei diesem Ohrwurm gefällt mir, dass es wirklich der klassische Ultravox-Sound ist, ohne dass die Jungs dabei altmodisch rüberkommen.

Loreen – Euphoria

Kann mich nicht erinnern, dass es einen eindeutigeren Favoriten und klareren Gewinner beim ESC gab als in diesem Jahr. Sowohl für mich persönlich als auch beim Voting.

2011

Max Raabe – Küssen kann man nicht alleine

Schon der Song ist sehr apart, aber das Video mit dem leidenden Frosch finde ich geradezu preisverdächtig… :o)

Shy’m – En apesanteur

Shy’m hat sich in den letzten Jahren in Frankreich zur Pop-Queen emporgearbeitet. Vor ein paar Jahren hat bei uns auch mal SWR 3 versucht, die Steigbügel zu halten, allerdings ohne großen Erfolg. Da dieser Song ein Remake von Calogero war, hatte er vielleicht in F gar nicht den ganz großen Erfolg. Weil ich das Original aber bis dato nicht kannte, schlug er bei mir voll ein.

2010

Stromae – Alors on danse

Lena – Mr. Curiosity

War schon ein besonderer Moment, als Lena das damals in der Sendung sang. Und der Abnutzungseffekt ist für mich noch nicht so groß wie bei „Satellite„.

2009

Charlie Winston – Like a hobo

War dann wohl auch ein One-Hit-Wonder, aber was für eins!

Lady Antebellum – Need you now

Dass mir der Song drei Jahre lang durch die Lappen gehen konnte und ich ihn erst 2012 anlässlich des Diamond Jubilee Konzerts für die Queen per Gary-Barlowe-Cover kennenlernte, zeigt, dass ich einfach nicht mehr wie früher mitbekomme, was so läuft…

2008

Maria Mena – All this time

…denn das Auge hört ja mit :o)

Amy MacDonald – This is the life

2007

Melissa Etheridge – I need to wake up

2007 erhielt Al Gore, Fleisch gewordenes Symbol des Bedauerns, was die Welt anstatt der 8-jährigen Präsidentschaft George Dabbelju’s hätte haben können (müssen!), den Friedensnobelpreis für seine inconvenient truth, die er so erfolgreich auf die Tagesordnung gesetzt hatte. Anlässlich der Preisverleihung sang Melissa diesen Song, der neuerdings mal wieder sehr an mir rüttelt…

Yusuf Islam – Heaven / Where true love goes

Unter 1970 habe ich „Lady d’Arbanville“ eingesetzt, da nannte er sich noch Cat Stevens. Was ich an diesem Comeback-Song auch mag: Man kann das von ihm gedachte „Allah“ in den Text projizieren, muss es aber nicht. Es könnte auch „Gott“ oder „Jesus“ oder euch einfach nur ein wichtiger Mensch sein.

Patrick Fiori, J. J. Goldman, Christine Ricol – Quatre mots sur un piano

Das ist mir auch nur einmal passiert: Bei einer Weihnachtsfeier zweier Französisch-LKs habe ich diesen Clip gezeigt, gedacht als Teil eines Unterhaltungsprogramms. Das Lied war vorüber und ein paar hatten Tränen in den Augen. Und ich hatte eigentlich gar kein so schlechtes Gefühl. Man will ja manchmal auch Emotionen wecken, berühren. Nur für die Stimmung der kleinen Feier war es vorübergehend ein wenig abträglich…

2006

Rosenstolz – Auch im Regen

Leider nicht die beste Clip-Qualität, aber was besseres zum Einbetten bei wordpress war auf die Schnelle nicht zu finden.

Kettcar – Balu

Welch schönes, obgleich untypisches Lied von Kettcar. Und ein Fest für die Augen ist dieser Videoclip, den eine Schweizer Schulklasse dazu erstellt hat.

2005

Wir sind Helden – Nur ein Wort

Die Helden waren im letzten Jahrzehnt ja das Flaggschiff einer neuen jungen deutsche-Band-Generation und sie sind da auch meine unangefochtenen Favoriten, vor Juli, Silbermond und Co. Der Videoclip zitiert diese Text-auf-Schildern-die-man-wegschmeißt-Nummer, die ich ursprünglich (?) mit 50 ways to leave your lover von Paul Simon verbinde. Wie die Helden hier aber genial mit der Zeitkontinuität spielen, so dass am Ende für unser Auge trotzdem alles textchronologisch ist, das ist schon ganz große Klasse.

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