USA 1999

Im Sommer ’99 hatte ich die Möglichkeit, 4 Wochen Urlaub im Südwesten der USA zu machen. Es war beeindruckend, ein Fest für die Augen. Imposante, faszinierende Städte, unfassbare, gewaltige Naturlandschaften. Start- und Zielpunkt war Los Angeles. Die Tour mit dem Mietwagen war dann eine Schleife im Uhrzeigersinn. Die vielen Meilen waren letztlich kein großes Problem, es blieb Zeit genug, um an vielen Stationen zumindest ein bisschen innezuhalten. Ich würde dieselbe Strecke auch noch mal fahren und kann sie jedem von Herzen empfehlen. Der Mietwagen und einige Hotels, die in den Großstädten, waren vorab von zu Hause aus reserviert, der Rest regelte sich vor Ort. Hat man seine Motelkette des Vertrauens gefunden, kann man des öfteren morgens bei Abreise schon die Unterkunft am Abend reservieren. Zunächst ging die Reise den Pazifik entlang:

LA hatten wir uns für den Schluss der Reise aufgehoben, daher ging es nach einer Übernachtung und Mietwagenabholung gleich los Richtung Santa Barbara. Auf diesem ersten Stück bis San Francisco: das pittoreske und sehr dänische „Solvang“, nördlich von Santa Barbara, die raue und unwirtliche Küste bei Big Sur, dann Carmel und Monterey. Das Hearst-Castle hatten wir ausgelassen.

San Francisco bekommt von mir den Titel „schönste Stadt der Welt“. Das für Amerika typische Schachbrettmuster in der Anlage von Blocks und Straßen führt in dieser hügeligen Stadt zu ganz besonderen Straßenschluchten, die immer wieder neue faszinierende Ausblicke auf Gebäude, Brücken oder das Meer geben. Auf dem weiteren Weg nach Norden lagen dann Bodega Bay, wo ich auf Hitchcocks Spuren wandelte, das Künstlerdorf Mendocino und der Humboldt Redwoods State Park mit seinen riesigen Sequoia-Bäumen.

Von Eureka aus haben wir etwas Zeit gutgemacht und sind zügig über Redding und Sacramento (Railroad Museum!) zum Lake Tahoe. Als wir die Pazifikküste verließen, schlug uns schon nach wenigen Meilen eine enorme Hitze entgegen. Das änderte sich wieder, als wir in die Sierra Nevada kamen. Es ging zum Yosemite Nationalpark, an dessen Tioga Pass wir plötzlich im Schnee standen. Weiter zum Death Valley (und zurück in die Hitze), nach Las Vegas und dann auf der nördlichen Seite des Colorado durch Utah bis nach Moab. Hier bieten sich vier weitere imposante Nationalparks zum Besuch an (Zion, Bryce, Capitol Reef, Arches).

Moab war der östlichste Punkt unserer Reise. Damals war mir nicht so bewusst, dass wir nur noch eine Tagesreise von Denver und damit den Prärien des mittleren Westens entfernt waren. Das hätte in den Fingern gejuckt. Der Rückweg führte nun südlich des Colorado Rivers durch das Monument Valley, zum Grand Canyon, über das längste erhaltene Teilstück der Route 66 und den Joshua Tree Nationalpark wieder zur pazifischen Küste. Vor der Rückkehr nach L.A. lohnte sich der Schlenker nach San Diego sehr.

Hier einige Bilder der Reise, die ich so nach und nach noch kommentieren werde:

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