„All my memories gather round her…“

Für Kerstin.
10.03.1967 – 25.11.2015
Weil sie den Song und das Land so liebte.

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The walking dead: Das Gute daran und das Schlechte daran

„The walking dead“ ist eine der beiden zurzeit erfolgreichsten Serien weltweit. Je nachdem, wie man die Zuschauerzahlen schätzt und zählt, hat mal die Zombieapokalypse, mal das Fantasy-Epos „Game of thrones“ die Nase vorn. In „The walking dead“ wacht der schwerverletzte Polizist Rick Grimes in einem verlassenem Krankenhaus auf und findet sich in einer Welt wieder, in der es kaum noch Menschen, aber Unmengen Untote gibt. Die Situation ist der Ausgangspunkt der Serienhandlung, in der Rick und seine Gruppe immer wieder ums Überleben kämpfen.

Das Schlechte daran
Mittlerweile läuft die Serie seit 7 Jahren. Die Möglichkeiten, das Töten zu zeigen, Blut, Fleisch und Innereien von Opfern zu visualisieren, scheinen ausgereizt. Tatsächlich finden die Schöpfer der Serie aber auch in der 8. Staffel noch neue Varianten, das schlachten von Zombies – und gelegentlich auch Menschen – schonungslos zu zeigen. Dass hier auch eine Art Schaulust an brutaler Gewalt bedient wird, lässt sich kaum bestreiten. Und die Macher der Serie bedienen gern. Natürlich muss eine Geburt als Kaiserschnitt gezeigt werden. Natürlich muss anschließend der eigene Sohn die Mutter töten. Zunehmend werden die Gewaltdarstellungen aber auch in Zusammenhang mit menschlichen Eigenschaften gesetzt. Töten um des Tötens Willen reicht nicht mehr. Die erste Folge der 7. Staffel ist komplett der gewalttätigen Demütigung von Menschen gewidmet: Der Zuschauer wohnt der Erniedrigung von einem Dutzend Menschen und dem Totschlagen zweier von ihnen bei. In der Gesellschaft des 21. jahrhundert ist das nicht nur nicht mehr verboten (wie etwa vergleichbare Filme in den 70er und 80er Jahren), es ist auch extrem populär.

Das Gute daran
Offensichtlich wird die Serie aber auch mehr und mehr zum Kommentar auf unsere Gesellschaft. Das kompromisslose Überlebenwollen in der Serie korreliert mit dem wachsenden hemmungslosen Egoismus vieler Menschen heutzutage. Die Überlebenden in „The walking dead“ tragen die Frage aus, ob ungehemmte Gewalt gegen jede Bedrohung legitim ist, oder ob es auch darum geht, demokratische Strukturen in einer postapokalyptischen Welt zu erhalten. Und damit reflektieren sie die heutige Fragestellung, wie sehr jeder einzelne von uns in einer Welt, in der die eigenen Bedürfnisse, Macht und Geld zentrale Bedürfnisse sind, noch an moralischen Prinzipien und gesellschaftlichem Miteinander festhalten will. Dass Gewalt Menschen verrohen lässt, ist die Gefahr von „The walking dead“, es ist aber auch das Thema der Serie.

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Vorher – nachher: L’été indien

Joe Dassin war in den 70er Jahren ein überaus erfolgreicher Chansonnier, auch über die Grenzen Frankreichs hinaus. Er starb jung, 1980, mit 41 Jahren. Les Champs-Elysées ist ein Welthit und Evergreen geworden. Viele andere Songs kennt man, weil es sie in vielen Sprachen gibt. Er singt die frz. Versionen von Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?, Die kleine Kneipe, Sailing oder Please tell him that I said hello.
2013 hat Hélène Ségara, etablierte und erfolgreiche Sängerin in Frankreich, eine CD herausgebracht, auf der ihre Stimme zu Dassins Hits dazugemischt wurde. Das ist zum größten Teil extrem gut gelungen. Hier das Beispiel „L’été indien“, mein Dassin-Favorit. Ich habe es selbst nochmal übersetzt. Es gibt auch eine deutsche Fassung (siehe unten), da ist der Text aber doch deutlicher abgewandelt.

Weißt du, ich war niemals so glücklich wie an jenem Morgen.
Wir gingen an einem Strand, so ein bisschen wie dieser hier.
Es war Herbst und das Wetter war wunderbar.
Eine Jahreszeit, wie es sie nur in Nordamerika gibt.
Man nennt sie dort „Indian summer“.
Aber eigentlich war es einfach nur der unserige.
In deinem langen Rock wirktest du wie ein Aquarell von Marie Laurencin.
Und ich erinnere mich, ich erinnere mich sehr genau
An das, was ich dir an jenem Morgen gesagt habe.
Vor einem Jahr, einem Jahrhundert, einer ganzen Ewigkeit.

Wir gehen. Wohin du willst und wann du willst.
Und wir werden uns noch lieben, wenn die Liebe schon gestorben ist.
Das ganze Leben wird so sein wie dieser Morgen
In den Farben des Indian summer.

Heute bin ich weit von diesem Herbstmorgen entfernt.
Und doch ist es so, als wenn ich wieder dort wäre.
Ich denke an dich.
Wo bist du? Was machst du? Existiere ich noch für dich?
Ich betrachte diese Wellen, die nie die Dünen erreichen.
Siehst du, wie sie bewege ich mich rückwärts.
Wie sie lege ich mich auf den Sand.
Und ich erinnere mich. Ich erinnere mich an die Flut,
An die Sonne und das Glück, die übers Meer kamen.
Vor einer ganzen Ewigkeit, einem Jahrhundert. Vor einem Jahr.

Wir gehen. Wohin du willst und wann du willst.
Und wir werden uns noch lieben, wenn die Liebe schon gestorben ist.
Das ganze Leben wird so sein wie dieser Morgen
In den Farben des Indian summer.

1975:

2013:

Deutsche Version des Liedes: „Septemberwind“

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Herbst.

Die gelben, roten und braunen Blätter lösen sich von den Bäumen.
In mir fallen die grünen.

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Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Einige Schnappschüsse im Vorbeifahren, an einem tristen Herbsttag…

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Ein Gelände, auf dem auch eine Folge „The walking dead“ spielen könnte… :o)

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Treffen sich zwei,…

…die ab und zu gerne mal’n bisschen Scheiße bauen. Sagt der eine zum anderen: „Du, wir müssen in Zukunft enger zusammenarbeiten!“

Hashtag keine Pointe
Hashtag nur weiter so, VW
Hashtag Bild wird auch kostenlos nicht besser

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Liebe auf den ersten Ton

Da schalte ich mäßig neugierig in das SWR3-New-Pop-Festival auf EinsPlus und entdecke das hier. Wow.

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Shut up and dance…

…geht zwar im Auto nicht, aber trotzdem sieht meine PKW-Playlist für den September so aus:

September2

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